Langzeitarbeitslose endlich auch fördern, nicht nur fordern!

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„Seit der Einführung von Hartz IV, seit 2005 wird die Förderung von Langzeitarbeitslosen in Hamburg sträflich vernachlässigt. Daran hat auch der rot-grüne Senat nichts geändert. Wenn SPD und Grüne jetzt 500.000 Euro pro Jahr zusätzlich für Beschäftigungspolitik beantragen, ist das eine homöopathische Dosis. Obendrein ist es Augenwischerei: Erst wird rund eine Million Euro beim Programm Tagwerk gestrichen, dann gibt man gnädig wieder eine halbe Million dazu.

Zum Einzelplan 4 (Arbeit) erklärt die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, Carola Ensslen:

„Seit der Einführung von Hartz IV, seit 2005 wird die Förderung von Langzeitarbeitslosen in Hamburg sträflich vernachlässigt. Daran hat auch der rot-grüne Senat nichts geändert. Wenn SPD und Grüne jetzt 500.000 Euro pro Jahr zusätzlich für Beschäftigungspolitik beantragen, ist das eine homöopathische Dosis. Obendrein ist es Augenwischerei: Erst wird rund eine Million Euro beim Programm Tagwerk gestrichen, dann gibt man gnädig wieder eine halbe Million dazu.

Wir wollen, dass die 128.000 erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in Hamburg 2019 mit 62 Millionen und 2020 mit 100 Millionen Euro zusätzlich gefördert werden. Der Schwerpunkt muss auf Qualifizierung und geförderter Beschäftigung nach Hamburger Kriterien liegen. Das bringt allen etwas: Teilhabe und Armutsbekämpfung für Betroffene, Stabilisierung von benachteiligten Stadtteilen durch besondere Projekte, auf Dauer weniger Kosten, mehr und bessere öffentliche Dienstleistungen sowie mehr Fachkräfte.“

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